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Arches Nationalpark

Utah USA
Arches Nationalpark

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Delicate Arch, Wahrzeichen des Arches Nationalparks?zahlreichen Abzweigungen zu den verschiedenen Aussichtspunkten schlängelt sich ab dem Besucherzentrum im Süden quer durch die farbige Landschaft, die übersät ist mit Rippen, Zinnen, Steinbrüchen, Fossilien und natürlich mit "Arches".

Dabei ist er nur einer von rund 2.000 natürlichen Bögen und balancierenden Felsen aus rotem Sandstein, die dem Park seinen Namen gegeben haben. Ein 30 km langer Weg mit Zahlreiche Wanderwege führen direkt zu den steinernen Torbögen. Der ganzjährig geöffnete Park befindet sich 8 km nördlich der Stadt Moab am Highway 191.

www.nps.gov/arch

Bryce Canyon Nationalpark

Bryce Canyon Utah USA
Bryce Canyon

Bryce "Canyon" ist in Wahrheit die östliche Seite eines Plateaus, die im Laufe der Jahre durch Erosion abbröckelt und dabei ein Amphitheater mit Tausenden von Felsnadeln, - türmen und –labyrinthen in zarten Rot- und Gelbtönen hinterlässt. Das Volk der Paiute, das den Bryce Canyon vor Urzeiten bewohnte, hielt die bizarren Felsformationen für Menschen, die von verärgerten Göttern in Stein verwandelt worden waren. Zahlreiche Wander- und Reitwege durchziehen den Park und erlauben es, den Steinformationen, den sogenannten Hoodoos; auch einmal näher zu kommen. Von Ende Mai bis Mitte September fahren Shuttlebusse alle wichtigen Punkte entlang des Ostrands ab. Spektakuläre Aussichten bieten auch Rundflüge über den Park. zu dem ganzjährig geöffneten Park.

Den Aufenthalt runden weitere Aktivitäten ab, die außerhalb des Parks angeboten werden, darunter abendliche Rodeo-Shows, Mountainbiketouren und Cross Country Ski. Weitere Informationen findet man unter www.nps.gov/brca

Canyonlands Nationalpark

Utah USA
Canyonlands

Wie in einem Ypsilon fließen in diesem spektakulären Park die beiden Flüsse Colorado und Green zusammen. Auf ihrem Weg haben sie sich durch den Fels gebohrt und dabei die zahlreichen Schluchten geschaffen, die dem Park heute ihren Namen geben. Das Gebiet mit den unzähligen Canyons, Tafelbergen und Spitzkuppen wird von den beiden Flüssen in drei Teile aufgeteilt: Island in the Sky im Norden, The Needles im Südosten und das schwer zugängliche The Maze, der "Irrgarten", im Südwesten. 

Ab dem Besucherzentrum am Nordeingang führt eine ca. 20 km lange Straße durch den nördlichen Teil, Island in the Sky. Über zahlreiche Abzweigungen gelangt man zu verschiedenen Aussichtspunkten, bevor die Straße am Grand View Point endet, der mit seinem 360° Panoramablick zu den spektakulärsten zählt

Zahlreiche Wanderwege führen durch Island in the Sky, während hunderte Meter tiefer mutige Rafter auf dem Colorado über die Stromschnellen dem Zusammenfluss der beiden Ströme entgegenpaddeln. Der 160 km lange White Rim Trail ist nur mit Geländefahrzeugen oder Mountainbikes zu befahren. Zahlreiche Campingplätze am Weg bieten Übernachtungsmöglichkeiten.

Ab dem Besucherzentrum im Südeingang, unweit der Ortschaft Monticello, führt eine Straße durch den Needles District. Ebenso wie im Maze District führen hier ansonsten zahlreiche (Rund)Wanderwege oder nur für Geländewagen passierbare Straßen durch den Park.

www.nps.gov/cany

Am Südeingang zum Needles District im Canyonlands Nationalpark liegt Monticello, malerisch an den Fuss der wunderschönen Abajo Mountains geschmiegt. Neben Motels und Restaurants gibt es hier auch ein Besucherzentrum, Anlaufstelle für Ausflüge in die Gegend. www.discovermoab.com und www.southeastutah.com.

Zion Nationalpark

Utah USA
Zion Nationalpark

Im Zion Nationalpark zeigt sich die Natur in ihrer gewaltigsten Erscheinung: hoch aufragende Sandsteinfelsen, schmale Slotcanyons, spektakuläre Steinbögen, sporadisch auftauchende Wasserfälle und sprudelnde Quellen.

Sowohl gemütliche Spazierwege als auch anspruchsvolle Wanderwege erlauben die Erkundung seines Hauptcanyons an den grünen Ufern des Virgin Rivers entlang, vorbei an smaragdgrünen Teichen und bewaldeten Tälern, bis hin zu den viele hundert Meter hoch aufragenden Felsen. Ein 22 km langer Rundweg führt zu dem nahegelegenen Kolob Canyon mit dem weltgrößten freistehenden Naturbogen: Kolob Arch.

Von April bis Oktober fahren ab dem Besucherzentrum am Südeingang bei Springdale kostenlose Shuttlebusse durch den Park, wobei die Fahrer gleichzeitig Tourguides sind und dem staunenden Besucher die einzelnen Haltepunkte und ihre jeweiligen Attraktionen näher bringen. Für private Fahrzeuge sind die Straßen nur in der Nebensaison freigegeben. Der Highway 9, der quer durch den Park führt, ist ganzjährig für Pkws geöffnet. www.nps.gov/zion

Obwohl der Nationalpark ursprünglich von Pueblo und Paiute Indianern bewohnt war, entstammen die meisten seiner bilderreichen Namen den frühen Pionieren und Siedlern.

Capitol Reef Nationalpark

"Waterpocket Fold", eine riesige Falte in der Erdoberfläche, zieht sich wie eine 160 km lange Wirbelsäule durch den Nationalpark. Zu den markantesten Felsen, die man hier findet, gehören Capitol Dome, Hickman Bridge und Cathedral Valley. Das Besucherzentrum befindet sich in einer Oase, die schon seit Jahrhunderten Menschen anlockte, wie prähistorische Felszeichnungen und von frühen Siedlern angelegte Gärten beweisen. Traumhafte Panoramastraßen durchziehen den Park, der sich hervorragend für Wanderungen, Trekkingtouren, Mountainbiketouren und Ausritte zu Pferde eignet.

Der Ort Torrey, westlich des Capitol Reef Nationalparks, ist etwas größer, mit zahlreichen Hotels und einigen witzigen Restaurantswww.nps.gov/care, www.capitolreef.org

Grand Staircase – Escalante National Monument

Dieser Park, der sich über eine Fläche von 7700 km2 zieht, ist eine einzigartige Kombination aus archäologischer, geologischer, paleontologischer und biologischer Ressourcen. Dieses auffallend schöne und wissenschaftlich so überaus wertvolle Gebiet lässt sich geologisch in drei Hauptregionen einteilen. Im Westen befindet sich die "Grand Staircase", eine Region mehrerer gigantischer aufeinander aufbauender Ebenen, die zusammen die nach Norden aufsteigende "Große Treppe" bilden, östlich davon das Kaiparowits Plateau und ganz im Nordosten die Escalante Canyons. Der Park, der vom Bureau of Landmanagement (BLM) verwaltet wird, steht für Wanderer, Mountainbiker, Reiter und Camper offen. Für Übernachtungen benötigt man eine Genehmigung, den sogenannten Permit, den man in Cannonville, Escalante, Boulder, Big Water und Kanab erstehen kann.

www.utah.com/nationalsites/grand_staircase.htm

Natural Bridges National Monument

Anders als die Steinbögen (Arches) entstanden die Steinbrücken (Bridges) durch gewaltige Gewässer, die sich ihren Weg durch Canyonwände gebahnt haben. In diesem Naturschutzgebiet findet man gleich drei Steinbrücken in einem Canyon, die alle über kurze aber steile Wanderwege zu erreichen sind. 60 km westlich von Blanding, abseits des Highways 95. www.nps.gov/nabr

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Moab

Wichtigster Ausgangspunkt für Touren in die Nationalparks im Südosten Utahs – Arches und Canyonlands – ist die lebhafte Stadt Moab, die umgeben von hoch aufragenden roten Felsen an den Ufern des Colorado River liegt. Der Ort hat sich wegen seiner anspruchsvollen Trails auf den Slickrocks, den berühmten glatten Felsen, und den atemberaubenden Ausblicken weltweit einen Namen als Paradies für Mountainbiking gemacht. Die Stadt hat jedoch noch viel mehr zu bieten: Anbieter von Raftingund Bootstouren, Rundflügen, Jeeptouren sowie geführten Wandertouren sind hier ebenso ansässig wie Weingüter, Galerien, Golfclubs und eine der besten Brauereien in Utah. Es gibt zahlreiche Unterkünfte - Hotels, Motels, Campingplätze und luxuriöse Ranches - sowie hervorragende Restaurants.

Bryce Canyon